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Käppelijoch

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Ursprung

Das Käppelijoch steht auf der Mittleren Brücke in Basel. Die Kapelle steht auf dem Pfeiler namens Bärenfelserjoch. Es steht in der Mitte der Brücke. Früher, als man nur mit einem Boot über den Rhein kam, baute man diese Brücke. Das Käppelijoch diente als Zoll. Man musste dort bezahlen, so dass man die Brücke passieren durfte.        

 

Beschwerung der Brücke

Das neue Käppelijoch diente nicht nur zu der Vereinigung der beiden Stadtteile, sondern auch der Beschwerung des Brückenpfeilers, damit er dem Hochwasser besser standhalten konnte. Im Jahre 1457 beschloss der Rat, aus Sicherheitsgründen noch einen weiteren Steinpfeiler in Richtung Grossbasel zu erweitern. Er wurde zu Ehren von Hans von Bärenfels ''Bärenfelserjoch'' getauft.

Bestrafung

Das Käppelijoch hatte eine besondere Bedeutung, weil die Kapelle der Schauplatz des öffentlichen Strafvollzugs war. Frauen die z. B des schweren Diebstahls, des Ehebruchs, der Kupplerei oder des Kindsmordes schuldig befunden worden waren, wurden dort gefesselt und wurden in den Rhein geworfen. Das galt auch bei den Männern, denen man Bigamie oder die Misshandlung ihrer Eltern vorwarf. Bei St. Johann, ein paar hunderte Meter weiter unten, zog man sie aus dem Wasser um sie wiederzubeleben, sofern sie nicht ertrunken waren. Das letzte angeklagte weibliche Opfer, das in den Rhein geworfen wurde, hiess Madlen Egerin. Sie wurde angeklagt, ihr neugeborenes Kind umgebracht zu haben. Man verbannte sie, steckte sie  in einem Sack und warf sie in den Rhein. Sie wurde bei St. Johann heraus gefischt und wurde aus der Stadt verbannt. Viele Frauen überlebten angeblich; deshalb verurteilte man die Frauen zur Hinrichtung. Die andere Strafe war, dass man dreimal an einem Seil unter der Brücke hindurch gezogen zu wurde. Das nannte man ''schwemmen''.

 

Sage

Hilfe gegen Zahnschmerzen:
In den früheren Zeiten gab es einen balkonartigen Gang um das ''Käppelijoch''. Ein alter Volksglauben sagt, dass wenn jemand Zahnschmerzen hat, man nur dreimal um das Käppelijoch herumlaufen müsse, so dass die Schmerzen weggehen.

 

Bischof Heinrich II.

Bischof Heinrich II. von Thun ist am 17.2.1238 nach seinem Tod in der Krypta des Münsters beerdigt worden. An der Kapelle erinnert eine kleine Statue an ihn. In der linken Hand trägt er ein Modell der neuen, von ihm  geplanten Brücke.

 

 

 

 

Farbige Ziegel

In Basel gibt es 4 Gebäude mit farbigen Ziegeln von denen das Käppelijoch eines davon ist. Die drei anderen sind: das Spalentor, das Münster und das Rathaus.